Kategorie: Film

Konzert mit SWOD im Roten Salon

Am Freitag den 4.12. bespiele ich die Leinwand bei einem Konzert mit SWOD. Seit Jahren kommt ihre Musik zu meinem Filmen und meine Filme in ihre Konzerte. Jetzt haben wir unseren ersten gemeinsamen Auftritt im Roten Salon der Volksbühne mit einer dafür entwickelten Visualtät und Sound.

Marion Brasch – Ab jetzt ist Ruhe

Marion Brasch liest aus ihrem Buch ‚Ab jetzt ist Ruhe‘ im Sternfoyer der Volksbühne Berlin.
Das Interview entstand im Rahmen der Projekts ‚Die Revolution und ihre Kinder‘.

Une Vie Foraine

Im Mittelpunkt des Films UNE VIE FORAINE (Ein offenes Leben) steht die Annäherung an Christian Lagny, einen ehemaligen Schausteller aus Südfrankreich und Onkel des Filmemachers.

Christian Lagny lebt in Canet, einem kleinen Dorf in der Nähe von Montpellier allein in einem Wohnwagen, neben seiner Mutter. Ein weiterer Protagonist ist sein Schwager und aktiver Schausteller Luc Archer. Ausgangspunkt sind Interviews über die Schaustellerrei, die Veränderungen in diesem Beruf, die Besonderheiten, die dieses Leben unterwegs mit sich bringen. Auf einer weiteren Ebene werden persönliche Erinnerungen des Filmemachers an seine Sommer auf dem Rummel reflektiert. Er geht aus von den ersten Eindrücken der Dorffeste heute und unternimmt eine visuelle Zeitreise, die ihn über die Drehzeit von drei Jahren immer wieder zu seinem Onkel führt. Man lernt Christian Lagny kennen und die Gespräche dringen immer mehr ins Persönliche vor. Mit großer Offenheit spricht er über seine Positionen, Wünsche und Verfehlungen. Warum hat er aufgehört mit der Arbeit? Warum lebt er allein? Wie sieht er die familiäre Entwicklung? Nimmt er sich als gescheitert war? Wie kann man sein Leben wieder in den Griff bekommen? Ein Leben geprägt von Tradition und Arbeit, voller Widersprüche, Anekdoten, und einer großen Herzlichkeit entfaltet sich peu à peu.

Drowning – im Lichtblick

Am Montag den 23.4.2015 läuft Drowing im Lichtblick Kino in Berlin.

Das Programm:

Mo, 23.03 um 19:00 Uhr: ( in Anwesenheit der Filmemacher Steffen Ramlow (Drowning 1) und Meggie Schneider (Module 1 & 2)
Grunske ( 2009, 5 min, Regie: Sabine Schöbbel)
Der Berliner Palast der Republik im »Metamorphose« und in der Dämmerung zeigt sich im Prozess von Umnutzung, Sanierung und Zerstörung als ein stets sich wandelnder Bedeutungsträger.

Drowning 1 – Berlin City Tours ( 2010, 6 min, Regie: Steffen Ramlow)
Der Film beschreibt Vergänglichkeit als einen allgegenwärtigen Teil von urbaner Realität. Die Ruinen des Palastes der Republik in Berlin und die Gewässer von Venedig sind die beiden zentralen visuellen Komponenten in diesem Kurzfilm. Die letzten Reststücke des Palastes ertrinken als Erinnerungsschnipsel in den Kanälen der versinkenden Stadt. Der Film reflektiert nicht nur die Veränderungen von Raum mit der Zeit, sondern beschäftigt sich auch mit der Frage nach der Beschaffenheit von Leere und Zerstörung.

mit dem wort wende ( 2009, 3 min, Regie: Juliane Henrich)
Eine Zeitraffer-Aufnahme des Berliner Fernsehturms wird mit den Fragmenten einer Rede versetzt, die Christa Wolf kurz vor Mauerfall auf dem Alexanderplatz hielt. Das scheinbar vertraute Bild der Gegenwart erscheint so im Beschleunigungsmodus der Geschichte und lässt über den heute alltäglichen Begriff der »Wende« reflektieren.

Module 1: F 05.11 / Module 2: Restraum ( 2010, 22 min / 23 min, Regie: Meggie Schneider)
Die Wende und dessen Architektur als urbanen Machtkörper wird in diesen zwei Filmen reflektiv verarbeitet.In »Module 1« erzählt die Bewohnerin einer Wohnung mit Blick auf den Fernsehturm aus ihrem Leben. Einst für Verdienste vom Staat beschenkt, blieb sie bis heute in der gleichen Wohnung. Und doch änderte sich die Bezeichnung ihrer Etage um 4 Stockwerke.»Module 2« visualisiert einen urbanen Raum mit öffentlichem Charakter in der geografischen Mitte Berlins, namenlos und gerahmt von zwei auf Stelzen angelegten Wohnmonumenten des Plattenbautyps P2.