Drowning – im Lichtblick

Am Montag den 23.4.2015 läuft Drowing im Lichtblick Kino in Berlin.

Das Programm:

Mo, 23.03 um 19:00 Uhr: ( in Anwesenheit der Filmemacher Steffen Ramlow (Drowning 1) und Meggie Schneider (Module 1 & 2)
Grunske ( 2009, 5 min, Regie: Sabine Schöbbel)
Der Berliner Palast der Republik im »Metamorphose« und in der Dämmerung zeigt sich im Prozess von Umnutzung, Sanierung und Zerstörung als ein stets sich wandelnder Bedeutungsträger.

Drowning 1 – Berlin City Tours ( 2010, 6 min, Regie: Steffen Ramlow)
Der Film beschreibt Vergänglichkeit als einen allgegenwärtigen Teil von urbaner Realität. Die Ruinen des Palastes der Republik in Berlin und die Gewässer von Venedig sind die beiden zentralen visuellen Komponenten in diesem Kurzfilm. Die letzten Reststücke des Palastes ertrinken als Erinnerungsschnipsel in den Kanälen der versinkenden Stadt. Der Film reflektiert nicht nur die Veränderungen von Raum mit der Zeit, sondern beschäftigt sich auch mit der Frage nach der Beschaffenheit von Leere und Zerstörung.

mit dem wort wende ( 2009, 3 min, Regie: Juliane Henrich)
Eine Zeitraffer-Aufnahme des Berliner Fernsehturms wird mit den Fragmenten einer Rede versetzt, die Christa Wolf kurz vor Mauerfall auf dem Alexanderplatz hielt. Das scheinbar vertraute Bild der Gegenwart erscheint so im Beschleunigungsmodus der Geschichte und lässt über den heute alltäglichen Begriff der »Wende« reflektieren.

Module 1: F 05.11 / Module 2: Restraum ( 2010, 22 min / 23 min, Regie: Meggie Schneider)
Die Wende und dessen Architektur als urbanen Machtkörper wird in diesen zwei Filmen reflektiv verarbeitet.In »Module 1« erzählt die Bewohnerin einer Wohnung mit Blick auf den Fernsehturm aus ihrem Leben. Einst für Verdienste vom Staat beschenkt, blieb sie bis heute in der gleichen Wohnung. Und doch änderte sich die Bezeichnung ihrer Etage um 4 Stockwerke.»Module 2« visualisiert einen urbanen Raum mit öffentlichem Charakter in der geografischen Mitte Berlins, namenlos und gerahmt von zwei auf Stelzen angelegten Wohnmonumenten des Plattenbautyps P2.

Post navigation